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Kata ist neben Randori der zweite Bereich des Judo-Trainings.

Hier geht es nicht darum, einen Gegner in Zweikampf zu besiegen. Vielmehr ist es Ziel, moderne, klassische oder historische Judo- / Ju-jutsu-Techniken paarweise möglichst korrekt zu erlernen und zu demonstrieren.

Zielgruppe sind alle Judoka, ab gelbem Gürtel, die einfach nur Spaß am Judo haben oder in dieser Form des Judo-Sports (Kata) sogar die Teilnahme an Wettkämpfen anstreben (keine Verpflichtung !).

Dieses stellt nicht nur Ansprüche an die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Kata erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und hat seinen Ursprung im Streben nach Perfektion und der Meditation im Zen-Buddhismus.

Es gibt sechs Judo-Kata, für die auf allen Ebenen, national und international auch Wettkämpfe angeboten werden.

Zudem sind diese Kata ab dem 1. Kyu (brauner Gürtel) auch Fächer (ab schwarzem Gürtel Pflichtfächer) der Graduierungen im Judo.

Folgende Judo-kata sind dabei von Bedeutung:

  • Nage-no kata: Die Kata zu den Judo-Wurftechniken.
  • Katame-no kata: Die Kata zu den Judo-Bodentechniken.
  • Ju-no kata: Kata in langsamer Geschwindigkeit, dem Kampf zweier Samurai nachempfunden, analog dem chinesischen Tai-chi; paarweise, im Stand, ohne Fallen; erfordert ein hohes Maß an Beweglichkeit.
  • Goshin-jutsu-no kata: Kata der modernen Selbstverteidigung; waffenlos, mit Messer, Stock, Pistole.
  • Kime-no Kata: klassische Selbstverteidigung; waffenlos, mit Kurzschwert, Schwert
  • Koshiki-no kata: Historische Form der Verteidigung, Kampftechniken zweier Samurai im Kampf ohne Waffen. Bewegungen teilweise dem Tragen von Rüstungen nachempfunden.

Trainingszeiten:  Freitags 20:00 - 21:30 Uhr

Ort: Marburg, Gymnastikhalle auf dem Blista Campus, Am Schlag 12

Trainer: Insa Plewka, Sabine Berner-Mühlhans, Thomas Weber, Sven Deeg